Washing, Öl & Email

Öl-Washes: Sie stinken, brauchen ewig zum Trocknen und machen einem die Pinsel kaputt… Ich liebe sie!

Der Umgang mit Öl-Washes gehört sicherlich nicht zu den ersten Dingen, die ein Einsteiger in unser Hobby lernen muss. Nachdem man aber schon ein klein wenig Erfahrung mit dem Bemalen von Miniaturen gesammelt hat, sollte man sich durchaus einmal mit diesem tollen, wenn auch von einigen Hobbyisten verschmähten, Hilfsmittel beschäftigen. Wie aus dem ersten Satz bereits deutlich geworden sein sollte, haben Öl-Washes durchaus ein paar Nachteile. Wenn man weiß wie, kann man diese jedoch bis zu einem gewissen Grad reduzieren. Darüber hinaus weisen sie ein paar klare Vorteile gegenüber Acryl-Washes auf, die zumindest für mich die Nachteile locker ausgleichen. Das bedeutet nicht, dass ich ausschließlich Öl-Washes verwende – keineswegs. Aber in bestimmten Situationen, vor allem, wenn ein starker Kontrast gewünscht ist, stellen Öl-Washes – trotz eines kurzfristigen Mehraufwandes – langfristig eine echte Zeitersparnis dar.

Es gibt Hobbyisten, die nicht gerne mit Öl-Washes arbeiten. Sie haben für sich die Vor- und Nachteile abgewogen und sind zu dem Schluss gekommen, dass für sie die Nachteile überwiegen. Ich finde das vollkommen nachvollziehbar. Jeder weiß selbst am besten, was ihm wichtig ist und welche Möglichkeiten er zu Hause hat. Ich glaube aber auch, dass jeder Hobbyist zumindest irgendwann mal diese Alternative zu Acryl-Washes ausprobiert haben sollte, um eine begründete Entscheidung treffen zu können.

Ich werde im folgenden Artikel der Einfachheit halber ausschließlich von Öl-Washes sprechen. Allerdings gilt sehr viel von dem, was ich über diese schreibe, auch für Email-Washes. Die einzigen Ausnahmen sind dabei, dass erstere aus einer Öl-Farbe und letztere aus einer Email-Farbe angemischt werden. Zudem können Email-Washes, wenn sie erst einmal trocken sind, nicht mehr ohne größeren Aufwand angelöst werden. Außerdem lassen sich Öl-Washes – meines Wissens – nirgends fertig angemischt kaufen. Wer also gerne mit fertig angemischten Produkten arbeitet, muss auf Email-Washes zurückergreifen. Da sich diese allerdings genau wie Öl-Washes verhalten (und man z.B. auch genau das gleiche Lösemittel verwendet), ist die Unterscheidung von Öl- und Email-Washes für den Endverbraucher eigentlich nicht sonderlich relevant.

Welche Nachteile haben Öl-Washes?

Es mag zwar etwas ungewöhnlich anmuten, aber ich werde zuerst über die Nachteile dieses Hilfsmittels sprechen. Auf diese Weise kann ich später leichter darauf eingehen, wie sich diese Nachteile etwas relativieren lassen.

Lösemittel

Unsere „normalen“ (Acryl-)Farben werden oftmals als „lösemittelfrei“ bezeichnet. Wenn wir sehr pedantisch wären, könnten wir in einem Gespräch natürlich immer darauf hinweisen, dass dies natürlich nicht richtig ist. Wie von mir schon des Öfteren erwähnt (z.B. hier), ist das Lösemittel in unseren Acrylfarben schlicht und ergreifend Wasser. Der Umgang damit ist allerdings so unproblematisch, dass wir wohl alle verstehen, was jemand meint, der von „lösemittelfreien“ Farben spricht: Die Farben enthalten kein stinkendes oder gar in der Nase/ in den Augen brennendes Lösemittel, das einen Warnhinweis auf dem jeweiligen Gebinde erfordert.

links: Gebinde mit den mittlerweile veralteten Gefahrstoffhinweisen; rechts: Gebinde mit einem aktuellen Gefahrstoffhinweis (jeweils blau markiert)

Der Verdünner, mit dem wir unser Öl-Wash anmischen, riecht nicht sonderlich angenehm und vor allem dann, wenn man keinen eigenen Hobbyraum hat, können sich andere Mitbewohner schnell belästigt fühlen. Man muss also für eine gute Belüftung des Arbeitsplatzes sorgen.

Lackierung

Bevor wir mit dem Auftragen des Öl-Washes beginnen, ist es notwendig, diese mit einem Glanzlack zu überziehen – idealerweise als Spray aus der Dose. Diese Arbeit sollte nach aller Möglichkeit im Freien oder zumindest in einem sehr gut belüfteten Raum stattfinden (bei mir ist es in der Regel die Garage), da zum einen das Lösemittel in den Dosen nicht sonderlich gesund ist und zum anderen Lackpartikel in die gesamte Umgebung abgegeben werden. Zumindest meine Frau schätzt es nicht sonderlich, wenn ich unsere Möbel mit einer „gänzenden Schutzschicht“ überziehe…

Trocknungszeiten

Die Trocknungszeit von Öl-Washes (bzw. Öl-Farben im Allgemeinen) sind recht lang. Man kann da durchaus auch schon mal 24 Stunden zum Trocknen einplanen.

Planung

Dieser letzte Nachteil ist letztendlich ein Resultat der vorherigen Punkte: Aufgrund der Witterungsabhängigkeit (weil man einen Teil der Arbeit gerne draußen erledigen möchte) und der Trocknungsphasen (von sowohl Lack als auch dem Wash selbst), wird es einem nicht gelingen, eine Miniatur in wenigen Stunden komplett fertigzustellen. Jemand, der seine Projekte gerne zügig abschließt, muss sich also im Vorfeld überlegen, wann er welchen Arbeitsschritt erledigt bzw. einschiebt (die Schritte selbst dauern allerdings nicht sonderlich lange).

Welche Vorteile bieten Öl-Washes beim Bemalen von Miniaturen?

Vom ersten Punkt abgesehen, beruhen die nachfolgend genannten Vorteile letztendlich auf einer wesentlichen Eigenschaft von Öl-Washes: Sie haben eine niedrige Oberflächenspannung und fließen deswegen sehr gut. Diese Eigenschaft bietet jedoch für das konkrete Malen unterschiedliche Vorteile.

Lange Bearbeitungszeit

Die im Rahmen der Nachteile angesprochene lange Trocknungszeit hat natürlich auch eine positive Seite, da man die Farben sehr lange auf der Miniatur hin- und herbewegen kann.

Zudem lassen sich auch getrocknete Ölfarben auf dem Modell notfalls auch später noch entfernen, indem man sie mit Lösemittel abreibt. Ich konnte bei einem Modell, dass seit mehr als 5 Jahren halbfertig in einem Regal stand (Schande auf mein Haupt!), das getrocknete Öl-Wash mit einem mit Lösemittel benetzten Lappen wieder abwischen. Ich musste zwar etwas reiben, aber die darunterliegenden Farbschichten blieben trotzdem unbeschädigt. (Bei so langen Trocknungszeiten macht man sich das Leben allerdings unnötig schwer. Zudem riskiert man grunsätzlich schon eine Beschädigung darunterliegender Farbschichten.)

Letztendlich bedeutet dies auch, dass man mit Öl-Wash durchaus einmal ausprobieren kann, welche Farbe am besten wirkt. Gefällt einem der erste Versuch nicht, kann man die ungewünschte Farbe wieder entfernen. (Man sollte damit allerdings nicht 5 Jahre warten.)

Kaum pooling

Bei der Arbeit mit Acryl-Washes läuft man immer Gefahr, dass es zu unschönen Rändern und Flecken auf gewashten Flächen kommen kann. Je größer eine Fläche ist, desto größer ist auch diese Gefahr. Ein Grund für das Entstehen von Flecken ist die Oberflächenspannung des Wassers (was wir ja als Lösemittel in unseren Acrylfarben finden). Bildet sich irgendwo auf dem Modell ein (Farb-)Wassertropfen und wird dieser nicht rechtzeitig entfernt, behält dieser seinen äußeren Umriss während des Trocknens größtenteils bei. Natürlich wird er während des Verdunstens flacher, doch die äußeren Grenzen des Tropfen verschieben sich kaum. Und an genau diesen Rändern sammeln sich dann die Farbpigmente des Washes und führen zu den ungewollten Verfärbungen.

Öl-Washes haben eine so niedrige Oberflächenspannung, dass dieser Effekt eigentlich nicht auftritt. Sie trocknen vielmehr von außen nach innen und führen somit eher zu einer sehr graduellen Verdichtung der Pigmente zum Zentrum hin. Da dieses ja in der Regel die tiefste Stelle eines gewashten Bereichs ist, ist dieser Effekt durchaus gewünscht.

Sollte es jedoch allerdings doch einmal (warum auch immer) zu unerwünschten Flecken kommen, können diese recht problemlos wieder entfernt werden.

Starker Kontrast

Ähnlich den Acryl-Washes färben auch Öl-Washes einen kompletten Bereich ein, wenn man diese großflächig aufträgt. Aufgrund der besseren Fließfähigkeit des Öl-Washes läuft jedoch mehr davon von den höheren Stellen in die Vertiefungen. Dies führt letztendlich dazu, dass die helleren Stellen noch etwas heller bleiben und die dunkleren Stellen noch etwas dunkler werden.

Hinzu kommt, dass man das Wash an den höherliegenden Stellen mit einem in Lösemittel getränkten Wattestäbchen o. Ä. problemlos vollständig wieder abwischen kann (hierzu später mehr), sodass diese Stellen ihre ursprünglich helle Farbe beibehalten. Auf diese Weise erreicht man einen stärkeren hell-dunkel Kontrast, als man ihn erreichen könnte, wenn man einen Bereich ganzflächig mit Acryl-Wash versehen würde.

Kapillareffekt

Tupft man das Wash in eine dünne, lange Vertiefung, wie sie beispielsweise zwischen Panzerplatten an Fahrzeugen vorkommen, zieht sich das Wash wie von Geisterhand in die Vertiefung bzw. läuft diese entlang. Dies ist letztendlich eine Erscheinungsform des Kapillareffekts (siehe dazu auch Wikipedia) und wurde von mir bereits im Zusammenhang mit Acryl-Washes beschrieben (hier). Bei Öl-Washes funktioniert dieser Effekt jedoch deutlich stärker als bei Acryl – so viel stärker, dass man beim ersten Einsatz von Öl-Wash wirklich staunt, wie gut das geht.

Welche Materialien benötige ich für die Arbeit mit Öl-Washes?

Für die Arbeit mit Öl-Washes sind ein paar Arbeitsmaterialien notwendig, die man – zumindest teilweise – üblicherweise nicht zur Hand hat, wenn man nur mit Acrylfarben malt. Die richtige Auswahl an Materialien kann einem durchaus etwas Frust ersparen.

Glanz- und Mattlack

Glanzlack

Bevor man mit dem eigentlichen Auftrag des Washes beginnt, ist es notwendig, seine Miniatur mit einem Glanzlack zu überziehen.

Der Lack hat zwei Funktionen: Zum einen stellt er einen sehr glatten Untergrund dar, auf dem unser Wash gut verlaufen kann. Es ist deswegen auch wichtig, dass man an dieser Stellen mit Glanz- und nicht etwa mit Mattlack arbeitet. (Seidenmattlack wäre notfalls noch eine Option, aber auch wirklich nur die zweitbeste.)

Zum anderen dient der Lack als Schutzschicht für unsere darunterliegenden Farben. Das in den Öl-Washes enthaltene Lösemittel würde ansonsten unsere Acrylfarben an- bzw. sogar ablösen. Ein Vorgang, den es unbedingt zu verhindern gilt! Aus diesem Grund empfehle ich für diesen Schritt auch unbedingt einen Lack aus der Dose und eher nicht aus der Airbrush oder zum Aufpinseln zu verwenden. Die Produkte aus der Dose härten meiner Meinung nach deutlich robuster aus, was alle nachfolgenden Arbeitsschritte viel sorgenfreier vonstatten gehen lässt.

Ich selbst verwende in der Regel den Glanzlack aus der Dose von Vallejo (*) und habe damit bisher noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ich habe allerdings in der Vergangenheit auch schon mit günstigeren Produkten aus dem Baumarkt gearbeitet. Hier empfiehlt es sich, vorher an einem Gussgrat o.Ä. zu testen, wie das Finish ausfällt. Zudem sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass Baumärkte ihre Hausmarken gerne einmal umstellen bzw. dass sogar der Hersteller der Produkte wechseln kann, ohne dass dies auf den ersten Blick für den Kunden ersichtlich ist. (Kontinuität der Qualität ist da also eher bei Markenprodukten gegeben.)

Mattlack

Wenn man seine Miniatur nach dem Auftragen des Washes noch weiter bemalen möchte, sollte man das Modell vorher mit einem Mattlack versiegeln. Bei meinen ersten Versuchen mit Öl-Wash habe ich dies nicht getan und mir gleich mal zwei gute Pinsel ruiniert, bevor ich gemerkt habe, wo das Problem liegt: Wenn man nämlich mit seinem Pinsel über eine gewashte Fläche malt, kommt dieser mit den Resten des Lösemittels in den Ölfarben in Kontakt. Diese wiederum trocknen Echthaarpinsel in Windeseile aus, machen die Haare spröde und lassen sie somit schnell brechen.

Des Weiteren ist es meiner Meinung nach deutlich einfach auf Matt- als auf Glanzlack zu malen. Zum einen reflektiert Glanzlack sehr stark und man kann kaum erkennen, ob ein Highlight bereits aufgemalt wurde oder einfach nur durch eine Reflexion zustande kommt. Zum anderen ist Glanzlack auch sehr glatt und nachfolgende Farbschichten halten darauf nicht sonderlich gut.

Auch wenn es sich beim Washen des Modells um den eigentlich letzten Arbeitsschritt gehandelt hat, bietet sich ein Versiegeln der Miniatur mit Mattlack an: Das Wash erhält dadurch eine Schutzschicht, der Glanz des Glanzlacks (der ja oftmals nicht zum Modell passt) wird aufgehoben und man vereinheitlicht das Finish des Modells.

Für mich ist an dieser Stelle die farblose Sprühfarbe von Revell (*) eine echte Empfehlunge wert. Das von vielen Leuten beim Einsatz von Mattlack gefürchtete frosting bzw. ein Grauschleier ist bei mir bei dieser Farbe bisher noch nie aufgetreten. Der Einsatz von solche Sprühlacken ist durchaus ein Thema für sich und wird von mir in der Zukunft einmal mit einem eigenen Artikel gewürdigt.

Ölfarben

Die Kernzutat für ein Öl-Wash ist natürlich die Ölfarbe. Diese gibt es in jedem Geschäft für Künstlerbedarf zu kaufen (oder natürlich online zu bestellen) und die Farbpalette ist vielfältig. Ich selbst habe allerdings bisher immer nur Braun und Schwarz benötigt.

Ölfarben kauft man in kleinen Tuben und sie halten praktisch ewig frisch. Die Farben selbst erinnern ein wenig an Schuhcreme. In der Regel benötigt man auch bei jedem Einsatz immer nur wenig Farbe, sodass eine Tube viele Jahre halten sollte. (Ich benutze meine seit etwa 5 Jahren und habe erst einen Bruchteil des Inhalts verbraucht. Die Farbe funktioniert allerdings noch einwandfrei.)

Man sollte beim Kaufen der Farben darauf achten, dass man auch wirklich Öl- und keine Acrylfarben kauft. Letztere gibt es im Künstlerbedarf nämlich auch in Tuben.

Ich selbst habe bisher nur die Ölfarben von Daler Rowney (*) und die Serie 502 Abteilung (*) verwendet und kann beide guten Gewissens empfehlen. (Letztere sind eigens für den Modellbau gedacht und bieten eine entsprechend ausgerichtete Farbpalette.)

Verdünner/ Terpentinersatz/ white spirit

Um aus den Ölfarben ein Öl-Wash zu machen, benötigen wir ein Lösemittel. Dieses verdünnt die Ölfarbe so weit, dass sie ihre cremige Konsistenz verliert und und flüssig wird. Außerdem hat die Hinzugabe des Lösemittels zur Folge, dass die dünnflüssige Farbe nicht mehr völlig deckt, da sich nun – relativ gesehen – weniger Farbpigmente in der Farbe befinden.

Als Lösemittel eignen sich meiner Meinung vor allem genau die Produkte, die zu diesem Zwecke verkauft werden. Diese tragen unterschiedliche Namen, wie „Verdünner (für Ölfarben)“ bei Winsor & Newton (*), „Medium 1 zum Verdünnen“ bei Schmincke (*) oder auch einfach „White Spirit“ bei AK Interactive (*).

Der Begriff „white spirit“ bezeichnet eigentlich im Englischen einfach nur Terpentinersatz. Und grundsätzlich könnte man auch einfach mit dem Terpentinersatz arbeiten, das man vergleichsweise günstig im Baumarkt bekommt. Allerdings sind die Produkte aus dem Künstler- und Hobbybereich deutlich geruchsärmer und verursachen weniger schnell Kopfschmerzen. Hinzu kommt, dass ich auch schon davon gehört habe, dass sich die scharfen Baumarktprodukte durch die Glanzlackschicht „gefressen“ und die darunterliegenden Farben angelöst haben sollen.

Ob der letzte Punkt bei vorsichtiger Anwendung wirklich zutrifft, kann ich nicht sagen. Für mich persönlich ist jedenfalls der Aspekt „Geruch und Kopfschmerz“ ausreichend gewichtig, um auf die teureren Produkte zurückzugreifen. In der Regel verwende ich den „White Spirit“ von AK Interactive und komme damit sehr gut zurecht.

Synthetikpinsel

Wie oben bereits beschrieben, trocknet das Öl, das wir für unsere Washes verwenden, Echthaarpinsel schnell aus, sodass diese sehr schnell struppig werden und die Haare brechen. Aus diesem Grund sollte man beim Einsatz von Öl-Washes unbedingt auf Pinsel mit synthetischen Haaren zurückgreifen.

Diese gibt es unter anderem in sehr günstigen Sets (z.B. dieses (*)), die zum Washen einer Miniatur auch völlig ausreichend sind.

Wattestäbchen oder Ähnliches

Um Fehler auszubessern und um den Kontrast zwischen höherliegenden Stellen und dem Rest einer gewashten Fläche zu erhöhen, sind Wattestäbchen (*) (die dann später in Lösemittel getränkt werden) ein nützliches Werkzeug.

Noch besser geeignet sind allerdings einweg „Lidschatten Applikatoren“ (*). (Ich verweigere im Übrigen jegliche Aussage darüber, woher ich diese Applikatoren kenne! 😉 ) Der Vorteil dieses Produkts ist, dass ihre Spitzen aus Schaumstoff bestehen und nicht auffasern, wie dies bei Wattestäbchen manchmal passieren kann. Andererseits handelt es sich bei den Applikatoren um ein einweg Kunststoffprodukt – sie sind also keineswegs nachhaltig. Hier sollte sich aber wohl jeder Hobbyist selbst Gedanken machen, welche Punkt ihm da wichtiger ist.

Palette oder Gläschen

Um unser Öl-Wash anzumischen, benötigen wir eine Palette oder auch ein kleines Gläschen. Wenn man eine Palette benutzt, sollte diese Vertiefungen aufweisen, in denen man das Wash anrühren kann. Würde man die Farbe auf einer eben Fläche anmischen, wäre die Gefahr sehr groß, dass sie auf der einen oder anderen Seite herunterläuft (Fließfähigkeit beachten!). Nur zur Sicherheit: Das Verwenden einer wet palette ist natürlich nicht sinnvoll, da diese ja nur mit wasserlöslichen Farben funktionieren.

Diese Paletten lassen sich zwar auch kaufen (z.B. diese hier (*)), doch vermutlich wird sich auch in unserem Hausmüll etwas finden, in dem man das Wash gefahrlos anmischen kann (beispielsweise leere Joghurtbecher).

Alternativ dazu funktionieren auch Schnappsgläschen aus Kunststoff (*) sehr gut. Diese können auch vorsichtig gereinigt und noch einmal verwendet werden.

Wie genau setze ich Öl-Washes ein?

Nachdem ich nun so einiges über das Drumherum geschrieben habe, kommen wir zur Anwendung.

Wie mischt man ein Öl-Wash?

Die für unser Hobby notwendigen Mengen an Wash sind normalerweise nicht sehr groß. Man muss also nicht sonderlich viel auf einmal anmischen. Sollte man doch noch einmal mehr benötigen, ist dieses schnell noch einmal zusammengerührt.

Man benötigt Ölfarbe, Verdünner und ein kleines Gefäß bzw. eine Palette.

links: ein Klecks Ölfarbe, Länge unter 1 cm; rechts: ein Schnappsglas (2 cl), Füllhöhe etwa 4 mm

Das Beispiel weiter unten zeigt eine von fünf Miniaturen, die ich auf einmal bemalt habe. Die in dem Foto oben gezeigte Menge sollte also für fünf Modelle reichen. Es stellte sich heraus, dass ich mit der gleichen Menge Wash vermutlich noch zehn weitere Modelle hätte bemalen können. So viel also zu meinem Ratschlag von eben…

Man gibt einen kleinen Klecks Farbe (in meinem Beispiel weniger als einen Centimeter) und etwas Verdünner in ein Gefäß. Anschließend vermischt man beides gut mit einem Zahnstocher oder auch einem alten Pinsel, den man wirklich für nichts anderes mehr benötigt. Die Farbe sollte sich möglichst vollständig in dem Verdünner lösen. Bleibt doch einmal ein Rest am Boden kleben und lässt sich auch nach fleißigem Rühren nicht mehr auflösen, kann man noch etwas Verdünner hinzugeben. Alternativ kann man auch einfach beim nächsten Schritt darauf achten, dass man seinen Pinsel nicht bis zum Boden des Gefäßes hineintunkt.

Die angestrebte Konsistenz ist… nun ja, ziemlich flüssig. Hin und wieder liest oder hört man im Internet so etwas, wie „Konsistenz von fettarmer Milch“. Ich persönlich würde als Vergleich lieber einen etwas öligen Scotch heranziehen, aber das mag daran liegen, dass ich keine Milch mag.

Ölwash

Wenn man das Wash mit einem Pinsel etwas am Rand des Gefäßes hochschiebt, sollte der größte Teil des Wash wieder herunterlaufen und sich lediglich ein dünner Film absetzen. In dem Foto oben ist dies auf der Rückseite des Bechers noch zu sehen.

Beispiel ganzflächiges Washen

Wie auch beim Acryl-Wash möchte ich hier zwischen ganzflächigem Washen und pin washing unterscheiden. Meine Ausführungen zum pin washing werden allerdings nur sehr kurz ausfallen, da ich mich ansonsten unnötig wiederholen würde.

Schritt 1: Miniatur bemalen und Glanzlack aufsprühen

Erst einmal muss man natürlich seine Miniatur so weit bemalen, dass der Auftrag eines Wash überhaupt sinnvoll ist. In dem hier gezeigten Beispiel ist das Washen tatsächlich der letzte Bemalschritt. Dies muss allerdings keinesfalls immer der Fall sein.

Fenrisian Wolf (GW) – bemalt und mit Glanzlack versiegelt

Der Wolf oben wurde nach dem Grundieren mit einem hellen Grau (Vallejo Surface Primer Grey (*)) mit den Games Workshops/ Citadel Air Versionen von Ushabti Bone, Mourfang Brown und Dryad Bark geairbrusht. Danach wurde er mit Burch (einem hellen Beige) von Scale 75 trockengebürstet. Anschließend folgte noch die Bemalung der Details (Augen, Nase, Zähne, Zunge).

Im nächsten Teilschritt habe ich das Modell mit dem oben bereits angesprochene Glanzlack von Vallejo (*) besprüht. Wie man sehen kann, fehlt der Miniatur nun noch immer Tiefe. Für mich wirkt sie auf dem Foto fast wie eine Porzelanfigur. (Das Foto ist im Übrigen etwas blaustichiger als das Modell in der Realität war.)

Schritt 2: Washen

Als nächstes folgt das eigentliche Washen der Miniatur. Da mir die helleren Bereiche des Wolfs zu hell vorkamen, habe ich wirklich die komplette Miniatur mit einem Wash aus Burnt Umber von Daler Rowney (*) gewasht und zugelassen, dass alle Bereiche etwas eingefärbt werden.

links: wie oben; rechts: mit Öl-Wash

Hierzu habe ich recht viel Wash mit dem Pinsel aufgenommen, auf die Figur aufgebracht (beginnend mit den dunkleren Flächen) und auf der Miniatur verteilt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass sich das Wash nicht zu sehr an bestimmten Stellen sammelt (aufgrund der Eigenschaften des Öl-Washes stellt dies jedoch normalerweise kein Problem dar). Diese Schritte habe ich so lange wiederholt, bis alle Bereiche des Modells mit Wash benetzt waren.

Wie man auf dem Bild oben sehen kann, ist der Unterschied zwischen gewashter und ungewashter Miniatur immens.

Schritt 3: Reinigen

Spätestens an dieser Stelle sollte man die Entscheidung treffen, ob man damit einverstanden ist, wie sehr das Wash die Miniatur abdunkelt. Kommt man hier zu dem Schluss, dass einem bestimmte Bereich zu dunkel oder auch unsauber geraten sind, wird es Zeit, ein Wattestäbchen zu zücken. Dieses taucht man in den Verdünner, den man auch zum Anmischen des Washes verwendet hat. Am besten füllt man sich dazu im Vorfeld schon ein klein wenig extra ab. Zur Aufnahme weiteren Verdünners kann man dann später das Wattestäbchen in dieses extra Gefäß tauchen. Auf diese Weise läuft man nicht Gefahr, den Rest des Verdünners mit Farbpigmenten zu kontaminieren.

Mit dem Wattestäbchen tupft oder wischt man über die Stellen, die man wieder aufhellen möchte. Man sollte dabei darauf achten, dass das Wattestäbchen nicht zu viel Verdünner aufgenommen hat (also pitschnass ist), da dieser sonst auf die Figur läuft und unterwegs möglicherweise unbeabsichtigt weitere Farbpartikel abspült.

Grundsätzlich ist es zwar möglich, Ölfarbe auch später noch mit Verdünner von einer Miniatur zu abbekommen, doch erfordert dies mehr Reibung. (Man muss also mit dem Wattestäbchen stärker aufdrücken.) Dies birgt zum einen die Gefahr, dass man den Glanzlack abreibt und die darunerliegenden Farbschichten beschädigt. Zum anderen kann es hierbei auch zu deutlich sichtbaren Farbübergängen kommen.

In meinem Beispiel mit dem Wolf war ich mit der allgemeinen Einfärbung zufrieden. Ich kam dann später zwar noch auf den Gedanken, dass ich die trockengebürsteten Bereiche im Fell noch weiter aufhellen könnte, doch da war das Wash schon trocken. Ich habe zwar noch etwas Wash entfernt, doch ist dies auf dem Foto, das ich gemacht habe, so gut wie nicht zu erkennen.

Um aber wenigstens noch ein überzeugendes Beispiel liefern zu können, habe ich mich an einem Schulterpanzer der Space Marines (GW) versucht:

Schulterpanzer eines Space Marines (GW) – links: Grundfarbe; mitte: extrem viel Öl-Wash; rechts: abgetupft

Der linke Schulterpanzer auf dem Bild oben wurde nur mit Elandil Violet und Fuchsia (beides Scale 75) geairbrusht und anschließend mit dem Glanzlack von Vallejo besprüht.

In der Mitte des Bildes sieht man den gleichen Schulterpanzer mit einer übertrieben starken Schicht Öl-Wash (aus Daler Rowneys Ivory Black (*)). Ich habe mich hier bewusst ungeschickt angestellt und viel zu viel Wash aufgetragen (zumindest behaupte ich das mit dem „bewusst“ hier jetzt einfach mal 😉 ).

Rechts sieht man dann, dass der „Schaden“ durchaus wieder behoben werden konnte. Auch wenn dies auf dem Bild nicht zu sehen ist, hat mich das Reinigen des Schulterpanzers vermutlich weniger als 10 Sekunden gekostet.

Schritt 4: Mattlack aufsprühen

Abschließend bleibt nur noch, die Miniatur mit einem Mattlack zu versiegeln. Ich habe schon hin und wieder gehört, dass man hierfür einen lösemittelfreien Mattlack verwenden sollte (womit die Lacke aus der Sprühdose herausfallen würden). Angeblich lösen die Lösemittel im Lack die Ölfarbe wieder an, doch kann ich selbst hier keine Gefahr erkennen. (Und habe das auch noch nie erlebt.) Eine Lackschicht, die so dick ist, dass sie die Ölfarbe anlöst und verlaufen lässt, ist viel zu dick aufgetragen. Sie würde ohnehin andere Probleme (vor allem Grauschleier) verursachen. Natürlich sollte man die lackierte Miniatur erst einmal nicht anfassen, aber das versteht sich ohnehin von selbst.

Natürlich kann man den Mattlack auch mit Airbrush oder Pinsel auftragen. Die Spraydose bleibt aber auch an dieser Stelle eine Option.

links: wie vorher; rechts: mit Mattlack

In dem Beispiel oben habe ich den Wolf mit der farblosen Sprühfarbe von Revell (*) besprüht. Wie man sehen kann, ist der speckige Glanz der Miniatur verschwunden und das allgemeine Erscheinungsbild der Figur wirkt auf mich zusammenhängender.

Theoretisch könnte man die Miniatur nun noch weiter bemalen. Der Mattlack dient dabei (wie bereits oben erwähnt) als Versiegelung, erleichtert die Haftung der nächsten Farbschicht und irritiert den Maler weniger durch Reflexionen.

Knapper Hinweis zum pin washing

Beim pin washing profitiert man besonders von der guten Fließfähigkeit des Öl-Washes und dem Kapillareffekt.

Das grundsätzliche Vorgehen funktioniert genauso wie beim Acryl-Wash. Das Auftragen einer Schicht Glanzlack ist hier jedoch nicht optional sondern zwingend notwendig.

Zudem kann man hier im Wesentlichen auf das „Ziehen“ der Farbe verzichten. Es reicht normalerweise völlig aus, wenn das Wash mit der Pinselspitze in eine Vertiefung gesetzt wird. Einen großen Teil der restlichen Arbeit erledigt die Physik für uns (die Farbe läuft wie von Zauberhand den Weg des geringsten Widerstandes entlang).

Sollte (vor allem an den Punkten, an denen man die Pinselspitze auf das Modell setzt) etwas Wash an Stellen kommen, an die es nicht gehört, kann man es problemlos (wie oben beschrieben) mit einem Wattestäbchen abtupfen.

Abschließende Bemerkungen

Neben den hier vorgestellen Einsatzmöglichkeiten von Öl-Washes, eignen sich diese auch ganz hervorragend, um Weathering-Effekte zu erzeugen. Vor allem fertig angemischte Email-Washes (beispielsweise von AK Interactive (*)) werden speziell zu diesen Zweck von den Herstellern beworben. Hierüber werde ich in einem zukünftigen Artikel mehr schreiben.

8 Replies to “Washing, Öl & Email”

  1. Ich freue mich jedes mal, wenn ich einen Newsletter von dir erhalte. Toller Artikel und tatsächlich habe ich Öl-Washes noch nie benutzt. Es wird glaube ich mal Zeit 🙂 Danke und mach weiter so.

    1. Hallo Christian,
      und ich freue mich über jedes freundliche Feedback, das ich erhalte. Es ist sehr motivierend zu wissen, dass die Texte, die ich schreibe, nicht nur gelesen, sondern von einigen auch freudig erwartet werden. 🙂

  2. Wie immer ein sehr tolles Tutorial. Ausführlich und verständlich geschrieben. Noch dazu ein Thema, das mich persönlich sehr interessiert. Ich neige dazu das auch selber mal auszuprobieren. Ich will dich allerdings Fragen, warum du Ölwashes benutzt und für was? Wo benutzt du Acryl Washes und wann macht es für dich Sinn auf Ölwashes zu schwenken?

    1. Hallo Garbosch,
      vielen Dank für das Lob!
      Die Entscheidung pro Acryl oder pro Öl kann für mich unterschiedliche Gründe haben. Ich hoffe, dass es in Ordnung ist, wenn ich meine Überlegungen dazu etwas ungeordnet vorbringe:
      Wenn ich einen klaren Kontrast zwischen Hauptfarben und Vertiefungen anstrebe, dann greife ich gerne auf Öl zurück. Da man das Öl-Wash quasi rückstandslos von der Miniatur wischen kann, kann ich sicherstellen, dass sich die Grundfarbe nicht verändert (oder zumindest an den Stellen nicht verändert, an denen sie es nicht soll). Das ist mir vor allem dann wichtig, wenn ich einen eher sauberen Look anstrebe oder wenn das Resultat gar in Richtung blacklining gehen soll.
      Ein typisches Beispiel wäre für mich ein Space Marine. Nachdem seine Rüstung vollständig bemalt wurde, kann man ihn großzügig (und somit sehr schnell) mit Öl washen. Anschließend säubert man alle großen Rüstungsflächen wieder vom Wash und bringt die sauberen Grundfarben hervor. Die Vertiefungen bleiben trotzdem schwarz (oder welche Ölfarbe man auch immer verwendet). Dieses Verfahren geht sehr schnell und es bietet sich natürlich an, immer gleich ganze Trupps so zu bemalen.
      Überhaupt sind Miniaturen mit vielen größeren Flächen, auf denen sich Acryl-Wash sammeln und unschön trocknen würde, für die Arbeit mit Öl-Washes prädestiniert: Ritterrüstungen, Space Marines, Tau-Rüstungen und –kampfanzüge, Battletech-Läufer…
      Achso, und beim panellining (also, wenn es um Panzer und andere Fahrzeuge geht) greife ich eigentlich so gut wie immer auf Öl-Wash zurück. Es geht einfach viel schneller als das gezielte Washen mit Acryl.
      Acryl-Wash hingegen nehme ich vor allem dann, wenn ich eine Miniatur vollständig einfärben möchte. (Mein Beispiel mit dem Wolf ist also eher untypisch für mich.) In diesen Fällen plane ich das Abdunkeln der Grundfarben in mein Farbschema mit ein. Das bedeutet, dass ich mit einer Grundfarbe beginne, die mir eigentlich etwas zu hell ist. Nach dem Washen der kompletten Figur hat sie dann aber den Ton, den ich anstrebe. (Das klingt jetzt so, als wüsste ich immer, was ich tue. Natürlich ist da viel „trial and error“ mit dabei.)
      Außerdem washe ich kleinere Flächen eigentlich immer mit Acryl, da sich da der Vorbereitungsaufwand, den man mit Öl hat, nicht lohnt.
      Insgesamt ist die Arbeit mit Acryl-Wash für mich etwas spielerischer als mit Öl-Wash. Es kann sein, dass ich mehrere Acryl-Wash-Schichten übereinander male, bis ich den Ton/ Effekt habe, den ich suche. Außerdem sind ja die Übergänge zwischen normalen Acrylfarben und Acryl-Wash recht fließend (Achtung! Wortspiel!) und es kann sein, dass ich zwischen Layern und Wash hin- und her wechsele. Beim Öl-Wash ist mehr Planung erforderlich und ich überlege mir sehr genau, wann ich die Washing-Phase durchführe und was ggf. danach noch bemalt werden muss.
      Vermutlich ist diese Liste nicht vollständig. Ich habe in der Vergangenheit deutlich mehr mit Acryl als mit Öl gearbeitet, sodass ich auch nicht ausschließen kann, dass ich manchmal auch einfach auf Acryl zurückgreife, weil ich es halt gewohnt bin.

      1. kurze Korrektur: Ich habe in dem vorherigen Kommentar pin wasing durch panellining ersetzt. Das entspricht eher dem, was ich eigentlich sagen wollte.

  3. Danke für deine Antwort. Ja, das macht durchaus Sinn, wie du das erklärt hast. Ich nutze Acryl Washes eigentlich hauptsächlich zum gezielten malen. Sprich nur in die Vertiefungen malen, anstatt den Farbton komplett zu verändern. Das mache ich schon auch, aber halt nur sehr selten. Ich habe mir ein paar Email Washes zugelegt und ein bisschen experimentiert. Die für mich besten Ergebnisse erziele ich tatsächlich wenn ich die Washmethoden kombiniere. Also in die Vertiefungen und Falten gezielt Acryl Wash. Als finish Email Wash über das ganze Modell und die erhobenen Stellen sauberer machen als die anderen. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Mit den Ergebnissen dadurch bin ich recht zufrieden, denn die Schatten sind einen Tick dunkler und somit sind die Heighlights auch heller. Der Kontrast ist erheblich höher.

    1. Hallo Garbosch,
      ja, eine Kombination der Techniken kann durchaus sinnvoll sein. Ich kombiniere Washes vor allem, wenn ich unterschiedliche Farben washen möchte – vor allem für kleinere Bereiche nehme ich (wie oben beschrieben) dann lieber ein Acryl-Wash.
      Dadurch dass ich versuche, einzelne Techniken und Materialien separat zu beschreiben, kann manchmal der Eindruck entstehen, dass all diese Dinge für sich zu behandeln sind. Dabei macht ja gerade die Kombination der Möglichkeiten das Hobby so interessant.

      Vielen Dank auf jeden Fall für deine Erfahrungsbericht. 🙂 Darf ich fragen, welche Email-Washes du konkret verwendet hast?

  4. Servus Bemalmini,
    entschuldige für die späte Antwort, aber ich habe dann tatsächlich vergessen hier wieder vorbei zu sehen. Schande über mich.
    Ich nutze die Emaile-Washes von AK Interactive. Ganz einfach deswegen, weil ich sonst keinen anderen Hersteller kenne 😉 Ich habe mir mal einen Ton gekauft und bin da recht überzeugt von, deswegen kamen/kommen so nach und nach noch mehr hinzu. Wenn man einen Arbeitsplatz hat, der auch leicht zu lüften ist, dann sind Emaile-Washes durchaus eine gute Ergänzung. Alleine würde ich sie wohl nie nutzen, weil ich eben die Eigenschaften von Acryl- und Emaile-Washes durchaus nützlich finde um sie auf ein- und demselben Modell zu nutzen.

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