„Figuren Bemalung“ von Danilo Cartacci

In „Figuren Bemalung“ hat sich mit Danilo Cartacci ein echter Meister seines Faches die Mühe gemacht, sein Vorgehen beim Bemalen von Miniaturen in hunderten von Fotos zu visualisieren.

Doch kann man als Normalsterblicher den Gedanken einer solche Koryphäe überhaupt folgen? Handelt es sich dabei wirklich um ein „lang ersehntes Standardwerk“, das auch für Anfänger geeignet ist, wie im deutschen Vorwort zu lesen? Diesen Fragen und auch die Frage danach, was mich an diesem Buch besonders inspiriert und anspricht, werde ich im Folgenden nachgehen.

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Verschmutzungen mit Ölfarben

In diesem Artikel geht es um… tja, um was geht es eigentlich? Ich habe ein recht klares Bild von dem Effekt im Kopf, über den ich dieses Mal schreiben möchte, aber es fällt mir schwer, diesen Effekt mit einem einzigen eindeutigen Wort zu benennen.

Gemeint sind von oben nach unten verlaufende Verschmutzungen, wie sie z.B. auf dem obigen Bild zu sehen sind (links etwas besser als rechts). Ich könnte also sagen, dass es um ölige Schlieren geht. Aber das ist nicht alles. Es geht auch um über Jahre hinweg entstandene Rostspuren und verlaufenes, eingetrocknetes Blut. Gemeinsam haben all diese Dinge, dass sie durch verlaufende Flüssigkeiten (meist ekliger Natur) und mangelhafte Wartung/ Pflege entstehen. (Sollte jemand eine bessere Idee für einen Titel dieses Artikels haben, bitte ich um Vorschläge in den Kommentaren.)

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Lackschäden mit Haarspraytechnik

Es gibt für viele Dinge ein erstes Mal. Manche ersten Male kommen früher als gedacht, andere lassen Jahre auf sich warten. Manchmal denkt man auch, dass man bestimmte Erfahrungen niemals machen wird. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass ich mir das erste Mal eine Dose Haarspray in einem Lebensabschnitt kaufe, in dem meine Haarpracht doch eher im Rückzug begriffen ist.

Vor einigen Monaten beschrieb ich, wie man Lackschäden mit der Schwammtechnik erzeugen kann. Doch natürlich ist das nicht die einzige Möglichkeit, die uns zur Verfügung steht, um abgeplatzten Lack und leichte Kampfschäden darzustellen. Eine weitere Methode ist die Verwendung von speziell dafür gedachten Mittelchen, wie beispielsweise dem Heavy Chipping Acrylic Fluid von AK Interactive (*) oder alternativ dazu: Haarspray.

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Washing, Öl & Email

Öl-Washes: Sie stinken, brauchen ewig zum Trocknen und machen einem die Pinsel kaputt… Ich liebe sie!

Der Umgang mit Öl-Washes gehört sicherlich nicht zu den ersten Dingen, die ein Einsteiger in unser Hobby lernen muss. Nachdem man aber schon ein klein wenig Erfahrung mit dem Bemalen von Miniaturen gesammelt hat, sollte man sich durchaus einmal mit diesem tollen, wenn auch von einigen Hobbyisten verschmähten, Hilfsmittel beschäftigen. Wie aus dem ersten Satz bereits deutlich geworden sein sollte, haben Öl-Washes durchaus ein paar Nachteile. Wenn man weiß wie, kann man diese jedoch bis zu einem gewissen Grad reduzieren. Darüber hinaus weisen sie ein paar klare Vorteile gegenüber Acryl-Washes auf, die zumindest für mich die Nachteile locker ausgleichen. Das bedeutet nicht, dass ich ausschließlich Öl-Washes verwende – keineswegs. Aber in bestimmten Situationen, vor allem, wenn ein starker Kontrast gewünscht ist, stellen Öl-Washes – trotz eines kurzfristigen Mehraufwandes – langfristig eine echte Zeitersparnis dar.

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Washing, Acryl

Eine der zeitsparensten Strategien beim Bemalen von Miniaturen ist sicherlich, dass man versucht die Form des Modells für sich arbeiten zu lassen. Eine typische Anwendungssituation für diese Strategie ist beispielsweise das Trockenbürsten, da hier das Modell dabei mithilft, dass Farbe an den gewünschten Stellen abgestriffen wird. Doch auch der Einsatz von Wash auf einer Miniatur (auch „shaden“ oder „tuschen“ genannt) fällt unter diese Strategie.

Das flüssige Wash fließt wie von Zauberhand in die Vertiefungen des Modells und betont dabei dessen Details. Eine gewashte Figur sieht immer schon viel fertiger aus als eine Miniatur, auf der nur die Grundfarben geblockt wurden. Es gilt somit vielen Hobbyisten als liquid talent (also flüssiges Talent) und ist deswegen auch Bestandteil des an anderer Stelle von mir beschriebenen Dreischritts für Einsteiger.

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Pinsel

Neben Farbe und Licht sind unsere Pinsel sicherlich unsere wichtigsten Arbeitsmaterialien. Es ist deswegen wenig verunderlich, dass vor allem Anfänger in unserem Hobby die Frage nach „dem besten Pinsel“ stellen. So nachvollziehbar die Frage auch ist, so schwierig lässt sie sich mit absoluter Verbindlichkeit beantworten.

Änlich der Frage: „Was ist das beste Auto?“, kann die Antwort individuell sehr unterschiedlich ausfallen und erfordert Gegenfragen: „Wozu benötigst du das Auto?“ „Wie viel wirst du damit fahren?“ „Wie viel bist du bereit auszugeben?“ „Wie wichtig ist dir der Umweltschutz?“ Und auch, wenn man diese Fragen beantwortet hat, ist es letztendlich dann doch oftmals eher der Geschmack, der entscheidet.

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Lackschäden mit Schwammtechnik

Es mag auf den ersten Blick unsinnig erscheinen: Zuerst gibt man sich viel Mühe damit, ein Modell möglichst sauber zu bemalen. Nur, um dann anschließend damit zu beginnen, es aussehen zu lassen, als hätte man es ein Jahr im Garten vergessen.

Doch eine gut bemalte Miniatur sollte immer auch eine Geschichte erzählen und Verwitterungen machen deutlich, dass beispielsweise ein Fahrzeug eben nicht gerade erst aus der Werkshalle gefahren kommt, sondern bereits an einem Feldzug teilgenommen hat.

Das Fahrzeug wird verstaubt und verschlammt sein, es wird an einigen Stellen etwas Rost angesetzt haben und sein Lack wird im Laufe der Zeit stellenweise abgeplatzt sein. Und genau diese Lackschäden sind es, mit denen ich mich in diesem Artikel beschäftigen möchte.

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Farben

Welche Farben verwendet man zum Bemalen von Miniaturen? Muss ich Games Workshop Figuren mit Games Workshop Farben und Privateer Press Modelle mit Privateer Press Farben bemalen? Was ist mit Bezeichnungen wie „Wash“ oder „Ink“ gemeint? Diese Fragen beantworte ich im folgenden Artikel. weiterlesen…

Pinselpflege

Unsere Malpinsel: Liebgewonnene Freunde und treue Gefährten unzähliger Hobbyabende oder reines Verbrauchsmaterial? Die Sichtweise, wie wir Miniaturenmaler eines unserer wichtigsten Werkzeuge betrachten, kann sich durchaus deutlich unterscheiden.

Auch wenn dir die zweite Sichtweise eher entsprechen sollte als die erste, lohnt sich das Lesen dieses Artikels vielleicht trotzdem. Möglicherweise hilft dir die Lektüre ja zu verstehen, was wir Pinselliebhaber so alles anstellen, um die Lebenszeit unseres guten Freundes deutlich zu verlängern.

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Lasieren (Glazing)

Ja, ich gebe es zu. Bei dem Beitragsbild hier habe ich ein wenig geschummelt. Der Lanzenträger steht nur einmal auf meinem Schreibtisch. Ich habe dieses Modell auch nicht dreimal in jeweils einer anderen Farbe bemalt. Nein, ich habe lediglich ein Foto eines Lanzenträgers mit meinem Bildbearbeitungsprogramm kopiert und unterschiedlich eingefärbt. Was diese Schummelei soll? Nun, sie hilft mir ein wenig, eine weitere sehr wichtige Bemaltechnik zu erklären: Die Arbeit mit Lasuren bzw. glazing.

Ich bin selbst noch immer in der Experimentierphase, was diese Technik angeht. Leider habe ich glazing sehr lange vernachlässig, was nicht zuletzt auch daran lag, dass einige erste Versuche eher von Misserfolgen gekrönt waren. Mittlerweile weiß ich, woran das lag und hoffe, mit diesem Artikel dem einen oder anderen unnötige Misserfolge ersparen zu können.

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