Merch

Vor einiger Zeit habe ich aus Spaß an der Freude damit begonnen, mir ein „Bemalminis“-T-Shirt zu designen. Da ich gerne über mein Hobby spreche, habe ich mir überlegt, dass so ein T-Shirt die ideale „Falle“ wäre, um ggf. nachfragende Bekannte in ein entsprechendes Gespräch zu verwickeln. 😉

Ich habe im Übrigen schon öfter die Erfahrung gemacht, dass letztendlich doch mehr Leute unser Hobby kennen, als man gemeinhin glaubt. Und wenn man sein Hobby etwas mehr nach außen trägt, finden sich manchmal überraschend nette Gesprächspartner oder sogar zukünftige Mitspieler/ Hobbyabend-Teilnehmer. weiterlesen…

Helfer außerhalb des Hobbys

Beim Betrachten des Artikelbildes mag dir vielleicht der Gedanke kommen, dass mein Blog eine plötzliche, recht überraschende Wendung nimmt. Doch nein, Bemalminis.de wird auch in Zukunft seinen Fokus auf das Bemalen von Miniaturen richten. Tipps zur individuellen Körperpflege findet man ja an anderer Stelle im Internet ohnehin genug. Doch worum geht es mir in diesem Artikel?

Vor einiger Zeit ging ich die Materialliste nach Hilfmitteln durch, denen ich bisher noch keinen eigenen Artikel gewidmet habe bzw. die noch nicht innerhalb eines Artikels ausführlicher besprochen wurden. Da der Nutzen vieler dieser Hilfmittel in wenigen Worten beschrieben werden kann, ergibt es wenig Sinn, jedem Materialpunkt auch wirklich einen eigenständigen Artikel zu widmen. Ich überlegte also, ob man einzelne Hilfsmittel auch thematisch zusammenfassen könnte. Die Gemeinsamkeit, die mir dann auffiel, machte mich kurz stutzig: Eine Reihe der Hilfsmittel, die ich nutze, stammen aus dem Bereich der Kosmetik bzw. Körperpflege. weiterlesen…

Value Sketching

Hin und wieder hört man von Miniaturenbemalern, dass sie im sketch style malen, value painting betreiben oder auch einen value sketch vornehmen. Für viele mögen allein schon diese Begriffe abschreckend wirken. Sie klingen so schön professionell, dass vermutlich nur echte Malprofis so etwas beherrschen. Doch wie so oft im Leben, sollte man sich hier von einem tollen Label weder täuschen noch abschrecken lassen. Value Sketching (so werde ich dieses Verfahren im Folgenden nennen) ist eine praktische Herangehensweise an das Bemalen von Miniaturen, die sowohl für denjenigen, der schnell zu recht passablen Ergebnissen kommen will, als auch für Vitrinenmaler hilfreich sein kann.

Letztendlich geht es um die Etablierung des Hell-Dunkel-Kontrasts auf deiner Miniaturen, bevor du mit dem eigentlichen Bemalen beginnst. Wenn dir der Begriff pre-shading etwas sagt, dann bist du bereits mit dem zugrundeliegenden Gedanken vertraut. Denn beim value sketching geht es lediglich um eine weitere (Über-)Steigerung des Effektes, der durch pre-shading erreicht wird. Sagt dir pre-shading nichts, ist das auch nicht weiter schlimm, denn auch darauf werde ich gleich noch eingehen.

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Wie werde ich besser?

Früher oder später wird sich jeder halbwegs ambitionierte Mini-Bemaler diese einfache Frage stellen: „Wie werde ich besser?“ Als Antwort darauf hält die deutsche Sprache eine Reihe von Sprichwörter parat. Beispielsweise: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen,“ oder: „Übung macht den Meister.“ Diesen Sprichwörtern ist gemein, dass sie deutlich machen möchten, dass Können Zeit erfordert.

Die Antwort auf die oben gestellte Frage könnte also ganz einfach lauten: „Verbringe so viel Zeit wie möglich mit deinem Hobby.“ Oder noch knapper: „Übe! Übe! Übe!“ Doch diese pauschale Antwort bringt uns letztendlich nicht viel weiter. Mir zumindest stellen sich darauf gleich zwei weitere Fragen…

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Markierungen mit Abziehbildern (decals) anbringen

Kaum etwas hat mich in der Vergangenheit in meinem Hobby so sehr frustriert wie die Arbeit mit Abziehbildern bzw. Nassschiebebildern (englisch decalcomania bzw. kurz decal). Da findet man in so vielen Bausätzen diese eigentlich praktischen Bildchen, die einem eigentlich ganz viel Arbeit abnehmen sollen – und dann bekam ich es einfach nicht hin, diese sauber anzubringen. Entweder schlugen sie Falten und zerrissen gar und/oder sie sahen wie Fremdkörper auf meinen Modellen aus.

Aus diesen Gründen habe ich jahrelang auf die Verwendung von Abziehbildern verzichtet und mich eher im Aufmalen von Truppmarkierungen usw. versucht. Das ist zwar auch keine schlechte Übung, doch als mir dann irgendwann mal jemand genau erklärt hat, wie man Abziehbildchen vernünftig anbringt, empfand ich das als echte Bereicherung. Wenn man ein paar Kleinigkeiten bei der Anwendung beachtet, kommt man zu tollen Ergebnissen und spart sich eine Menge Frust.

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„Figuren Bemalung“ von Danilo Cartacci

In „Figuren Bemalung“ hat sich mit Danilo Cartacci ein echter Meister seines Faches die Mühe gemacht, sein Vorgehen beim Bemalen von Miniaturen in hunderten von Fotos zu visualisieren.

Doch kann man als Normalsterblicher den Gedanken einer solche Koryphäe überhaupt folgen? Handelt es sich dabei wirklich um ein „lang ersehntes Standardwerk“, das auch für Anfänger geeignet ist, wie im deutschen Vorwort zu lesen? Diesen Fragen und auch die Frage danach, was mich an diesem Buch besonders inspiriert und anspricht, werde ich im Folgenden nachgehen.

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Verschmutzungen mit Ölfarben

In diesem Artikel geht es um… tja, um was geht es eigentlich? Ich habe ein recht klares Bild von dem Effekt im Kopf, über den ich dieses Mal schreiben möchte, aber es fällt mir schwer, diesen Effekt mit einem einzigen eindeutigen Wort zu benennen.

Gemeint sind von oben nach unten verlaufende Verschmutzungen, wie sie z.B. auf dem obigen Bild zu sehen sind (links etwas besser als rechts). Ich könnte also sagen, dass es um ölige Schlieren geht. Aber das ist nicht alles. Es geht auch um über Jahre hinweg entstandene Rostspuren und verlaufenes, eingetrocknetes Blut. Gemeinsam haben all diese Dinge, dass sie durch verlaufende Flüssigkeiten (meist ekliger Natur) und mangelhafte Wartung/ Pflege entstehen. (Sollte jemand eine bessere Idee für einen Titel dieses Artikels haben, bitte ich um Vorschläge in den Kommentaren.)

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Lackschäden mit Haarspraytechnik

Es gibt für viele Dinge ein erstes Mal. Manche ersten Male kommen früher als gedacht, andere lassen Jahre auf sich warten. Manchmal denkt man auch, dass man bestimmte Erfahrungen niemals machen wird. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass ich mir das erste Mal eine Dose Haarspray in einem Lebensabschnitt kaufe, in dem meine Haarpracht doch eher im Rückzug begriffen ist.

Vor einigen Monaten beschrieb ich, wie man Lackschäden mit der Schwammtechnik erzeugen kann. Doch natürlich ist das nicht die einzige Möglichkeit, die uns zur Verfügung steht, um abgeplatzten Lack und leichte Kampfschäden darzustellen. Eine weitere Methode ist die Verwendung von speziell dafür gedachten Mittelchen, wie beispielsweise dem Heavy Chipping Acrylic Fluid von AK Interactive (*) oder alternativ dazu: Haarspray.

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Washing, Öl & Email

Öl-Washes: Sie stinken, brauchen ewig zum Trocknen und machen einem die Pinsel kaputt… Ich liebe sie!

Der Umgang mit Öl-Washes gehört sicherlich nicht zu den ersten Dingen, die ein Einsteiger in unser Hobby lernen muss. Nachdem man aber schon ein klein wenig Erfahrung mit dem Bemalen von Miniaturen gesammelt hat, sollte man sich durchaus einmal mit diesem tollen, wenn auch von einigen Hobbyisten verschmähten, Hilfsmittel beschäftigen. Wie aus dem ersten Satz bereits deutlich geworden sein sollte, haben Öl-Washes durchaus ein paar Nachteile. Wenn man weiß wie, kann man diese jedoch bis zu einem gewissen Grad reduzieren. Darüber hinaus weisen sie ein paar klare Vorteile gegenüber Acryl-Washes auf, die zumindest für mich die Nachteile locker ausgleichen. Das bedeutet nicht, dass ich ausschließlich Öl-Washes verwende – keineswegs. Aber in bestimmten Situationen, vor allem, wenn ein starker Kontrast gewünscht ist, stellen Öl-Washes – trotz eines kurzfristigen Mehraufwandes – langfristig eine echte Zeitersparnis dar.

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Washing, Acryl

Eine der zeitsparensten Strategien beim Bemalen von Miniaturen ist sicherlich, dass man versucht die Form des Modells für sich arbeiten zu lassen. Eine typische Anwendungssituation für diese Strategie ist beispielsweise das Trockenbürsten, da hier das Modell dabei mithilft, dass Farbe an den gewünschten Stellen abgestriffen wird. Doch auch der Einsatz von Wash auf einer Miniatur (auch „shaden“ oder „tuschen“ genannt) fällt unter diese Strategie.

Das flüssige Wash fließt wie von Zauberhand in die Vertiefungen des Modells und betont dabei dessen Details. Eine gewashte Figur sieht immer schon viel fertiger aus als eine Miniatur, auf der nur die Grundfarben geblockt wurden. Es gilt somit vielen Hobbyisten als liquid talent (also flüssiges Talent) und ist deswegen auch Bestandteil des an anderer Stelle von mir beschriebenen Dreischritts für Einsteiger.

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