Farbzusätze für extremere Wirkungen

Jetzt wird es extrem! 😉

In „Des Mini-Malers Hexenküche, Teil 1“ habe ich über einige Farbzusätze geschrieben, die einem beim „alltäglichen“ Bemalen von Modellen helfen und die Eigenschaften unserer Acrylfarben mehr oder weniger subtil verändern können.

Es gibt jedoch noch einige andere Dinge, die wir unseren Farben hinzugeben können, um sehr spezielle Wirkungen zu erzielen. Natürlich sind diese Zusätze deutlich weniger universell einsetzbar als beispielsweise unser gutes altes Acrylmedium, doch im Fall der Fälle ist es gut zu wissen, wie man eine bestimmten Effekt zustande bekommt. Oder andersherum formuliert: Wenn ich weiß, welche „Spezialeffekte“ ich durch bestimmte Zusätze in meinen Farben erreichen kann, komme ich auch eher auf die Idee, diese Effekte auf meinen Miniaturen einzusetzen.

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Acrylfarben und übliche Farbzusätze

Man sollte sich als Miniaturenbemaler sehr früh an einen Gedanken gewöhnen: Acrylfarben müssen manipuliert werden!

Die Form, in der wir unsere Acrylfarben von den unterschiedlichen Herstellern erhalten, ist nur selten die Form, in der wir die Farben auch verarbeiten. Vielmehr stellen die uns angebotenen Farben einen Kompromiss zwischen Anwenderfreundlichkeit, genereller Anwendungsmöglichkeit und Lagerungsfähigkeit dar. Je nachdem, was wir mit den jeweiligen Farben erreichen wollen, bietet es sich an, gewisse Zusätze hinzuzufügen.

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Wet blending

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich erstmals an diese Technik herantraute. Mir war wet blending in der Theorie zwar schon lange ein Begriff, aber irgendwie hielt mich lange Zeit etwas davon ab, diese Technik einmal auszuprobieren. Während der Vorbereitung dieses Artikels bemerkte ich schnell, dass ich wohl kein Einzelfall bin, denn aus irgendeinem Grund besteht bei einigen Einsteigern eine gewisse Ehrfurcht vor dieser Technik. Doch warum ist das so? Und was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Begriff wet blending. weiterlesen…

Nasspalette (wet palette)

Wenn man zum ersten Mal ein Modell bemalt, ist die Verlockung groß, seinen Pinsel in einen Behälter mit Farbe zu tunken und ohne Umscheife loszulegen. Etwas erfahrenere Hobbyisten werden einem aber (hoffentlich) schnell davon abraten. Stattdessen gibt man besser ein paar Tropfen Farbe auf eine Palette und kann sie dort nach Belieben verdünnen und mischen.
Über viele Jahre habe ich unterschiedliche Dinge als Palette verwendet: weiße Fliesen, Klarsichtfolie auf weißem Papier, umgedrehte Joghurtbecher und ja, auch „echte“ Paletten (also Plastikkonstrukte, die unter diesem Namen verkauft werden). Warum ich so lange mit diesen Dingen gearbeitet habe, ist mir heute völlig unverständlich, denn es gibt eine viel bessere Alternative: die Nasspalette (oder wet palette). weiterlesen…

Kantenakzente (edge highlighting)

Miniaturen sind naturgemäß recht klein (Überraschung!) und vor allem dann, wenn wir sie von einer gewissen Distanz aus betrachten (beispielsweise während wir sie in einem Tabletop-Spiel wie Warhammer einsetzen), verschwimmen ihre Konturen und ihre Details gehen für uns als Betrachter verloren. Ein Ziel vieler Bemaler ist es also, die Konturen und Details einer solchen Figur durch die Art und Weise der Bemalung hervorzuheben. Eine hervorragende Technik, um diese Ziel zu erreichen, ist das Setzen von Kantenakzenten (edge highlighting). weiterlesen…

Trockenbürsten (Drybrushing)

Wenn man den Begriff „Trockenbürsten“ im Internet recherchiert, findet man sehr schnell Miniaturenbemaler, die immer wieder betonen, dass diese Technik ihren schlechten Ruf zu Unrecht habe und es sich hierbei keinesfalls nur um einer Anfängertechnik handele. Vielmehr sei es ein wichtiges Werkzeug im Werkzeugkasten eines jeden Hobbyisten. Doch wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Wenn so viele ein scheinbar negatives Bild von dieser Technik haben, ist dann nicht vielleicht etwas Wahres dran? weiterlesen…

Dreischritt für Einsteiger

Du hast dein Modell grundiert und beginnst mit der eigentlichen Bemalung der Figur. Du hast dir bereits die notwendigen Farben für dein Projekt herausgesucht und trägst sie fein säuberlich (in dünnen Schichten) auf deinem Modell auf. Es gelingt dir schon überraschend gut, genau die Stellen mit dem dem Pinsel zu treffen, die du treffen möchtest und du musst nur hin und wieder einen kleinen Fehler ausbessern. Am Ende deine Mühen lehnst du dich zuück, betrachtest dein Modell und stellst fest: Du bist enttäuscht. Irgendwie sieht das Ergebnis nicht so aus, wie das Modell auf der Verpackung. Aber warum ist das so? weiterlesen…