Lackschäden mit Schwammtechnik

(Weathering Serie)

Es mag auf den ersten Blick unsinnig erscheinen: Zuerst gibt man sich viel Mühe damit, ein Modell möglichst sauber zu bemalen. Nur, um dann anschließend damit zu beginnen, es aussehen zu lassen, als hätte man es ein Jahr im Garten vergessen.

Doch eine gut bemalte Miniatur sollte immer auch eine Geschichte erzählen und Verwitterungen machen deutlich, dass beispielsweise ein Fahrzeug eben nicht gerade erst aus der Werkshalle gefahren kommt, sondern bereits an einem Feldzug teilgenommen hat.

Das Fahrzeug wird verstaubt und verschlammt sein, es wird an einigen Stellen etwas Rost angesetzt haben und sein Lack wird im Laufe der Zeit stellenweise abgeplatzt sein. Und genau diese Lackschäden sind es, mit denen ich mich in diesem Artikel beschäftigen möchte.

Natürlich gibt es viele Wege, besagte Schäden darzustellen. Ich möchte jedoch hier vorerst nur auf eine, meine Meinung nach sehr einfache und effektive, Möglichkeit eingehen: die Schwammtechnik.

Ich werde dabei im Weiteren immer von „Fahrzeugen“ sprechen. Aber selbstverständlich spricht nichts gegen einen Einsatz dieser Technik auf allen möglichen Modellen: Geländestücke, Rüstungen, Schilde usw.

Was ist die Idee hinter der Schwammtechnik?

Lackschäden an Fahrzeugen entstehen recht zufällig und nicht nach einem festen Muster. Natürlich gibt es Stellen am Fahrzeug, die stärker beansprucht werden als andere und somit eher zu Schäden neigen, doch wie genau diese Schäden aussehen, bleibt im Wesentlichen dem Zufall überlassen. Und selbstverständlich kann man Lackkratzer auch ohne weiteres mit einem Pinsel aufmalen. Allerdings ist es überraschend schwierig, das Ergebnis zufällig aussehen zu lassen.

Deff Dread (GW) nach „einfacher“ Schwammtechnik

Wenn man statt eines Pinsels einen Schwamm verwendet, um die Farbe aufzutragen, entsteht dabei von ganz allein ein zufälliges Muster. Die Poren des Schwamms geben – je nach Druck, den man ausübt – die Farbe unregelmäßig ab. Dies führt zu größeren und kleinere Farbablagerungen auf dem Modell. Ein Beispiel dafür sieht man auf den schwarzen und weißen Panzerplatten des Deff Dreads im obigen Foto.

Als ich das Modell oben vor einigen Jahren bemalte, habe ich im Übrigen eine sehr einfache Vorgehensweise gewählt, indem ich fast überall nur einen einzigen Farbton aufgetupft habe. Ich würde dies zwar heute etwas anders machen, finde das Ergebnis aber – gemessen an dem minimalen Aufwand, den ich damit hatte – noch immer in Ordnung. (In meinen Beispielen unten gehe ich aber jeweils noch einen Schritt weiter.)

Der „Aufwand“, den diese Technik erfordert, ist zudem ein weiterer Pluspunkt. Die Schwammtechnik geht wirklich schnell von der Hand. Während man mit einem Pinsel jeden einzelnen Chip in der Lackierung von Hand auftragen müsste, kann man mit dem Schwamm einen vergleichsweise großen Bereich auf einmal bearbeiten.

Was benötigt man für die Schwammtechnik?

Aus dem Topfreiniger werden Stücke in der gewünschten Größe herausgeschnitten.

Das ist jetzt vermutlich keine große Überraschung, aber für die Schwammtechnik benötigt man einen Schwamm bzw. etwas mit einer sehr ähnlichen Struktur/ Oberflächenbeschaffenheit. Die Poren des Schwamms sollten nicht zu groß sein (wie etwa bei den Tafelschwämmen, die man aus dem Schulunterricht kennt). Gut geeignet sind beispielsweise handelsübliche Haushaltsschwämme oder Topfreiniger (wie auf dem Bild oben zu sehen und z.B. hier (*) zu finden) oder auch die diese dunkelgrauen Schaumstoffeinlagen, die sich in Miniaturenblistern befinden. Die Abmaße des Materials spielen keine Rolle, da man sich die Stücke ohnehin so herausschneiden kann, wie man sie benötigt. Die Größe der Stücke wiederum ist zum einen abhängig von dem Modell, auf dem man die Technik einsetzen möchte. Zum anderen hängt sie auch davon, ob man mit Pinzette arbeitet oder nicht. Beim Einsatz einer Pinzette verwende ich normalerweise etwa 1-2 cm breite Stückchen (ebenfalls oben zu sehen).

Eine Pinzette erlaubt viel Kontrolle.

Ist man stolzer Besitzer einer Pinzette, erleichtert einem diese Hilfsmittel die Arbeit bei manchen Modellen recht deutlich. Man kommt auch an eher versteckte Stellen des Modells heran und hat auch eine recht gute Kontrolle über den Schwamm. Man sollte allerdings aufpassen, dass man mit der Pinzettenspitze nicht in das Modell sticht und es ggf. tatsächlich zerkratzt. Wenn du bemerkst, dass dir das häufiger passiert, baust du zu viel Druck auf. In diesem Fall solltest du lieber wieder etwas mehr Farbe aufnehmen.

Die Technik kann auch ohne Pinzette ausgeführt werden.

Als Alternative zur Pinzette kann man sich den Schwamm auch so zurechtschneiden, dass man ihn gut greifen kann und eine ausreichende Reichweite hat. Wenn man sich das Schwammstück zu einem Keil schneidet, hat man vorne eine schmale Spitze, mit der man kontrolliert tupfen kann und hinten einen ausreichend breiten Griff, der sich auch mit Wurstfingern greifen lässt.

Kommen wir zur dritten Zutat für diese Technik: Farbe. Hierbei ist eigentlich nur zu beachten, dass ein Verdünnen der Farben nicht nötig bzw. sogar eher kontraproduktiv wäre. Die Farbe sollten anschließend auf dem Modell nicht verwischen oder gar verlaufen und stattdessen vielmehr scharfe Farbkanten aufweisen.

Wie wird die Schwammtechnik ausgeführt?

Bei 1 ist noch zu viel Farbe auf dem Schwämmchen.

Nachdem man etwas Farbe mit dem Schwamm aufgenommen hat, tupft man einen großen Teil davon wieder auf einem Stück Haushaltspapier ab. Würde man direkt auf das Modell tupfen, käme das Ergebnis eher einer Stempeltechnik nahe (siehe dazu auch Nr. 1 auf dem Foto oben). Der gesamte Bereich, den man mit dem Schwamm berührt, wäre dann mehr oder weniger einheitlich eingefärbt.

Es ist sinnvoll, so lange Farbe abzutufen, bis der letzte Tupfer etwa so wie die Nr. 2 in dem obigen Foto aussieht. Man bringt damit zwar durchaus noch einiges an Farbe auf das Modell, stempelt aber nicht einfach nur ein braunes Viereck. Stattdessen erzeugt man eine Struktur, die aus vielen kleinen braunen Flecken besteht.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob man die richtige Menge an Farbe auf dem Schwamm hat, sollte man lieber noch 1-2 mal auf das Blatt Haushaltspapier tupfen. Falls man hinterher merkt, dass man nicht genug Farbe auf sein Modell aufbringt, ist es gar kein Problem, eine bereits getupfte Stelle noch einmal zu tupfen – so lange, bis man mit dem Grad des Farbauftrags/ der Beschädigung zufrieden ist. Hat man jedoch zu viel Farbe aufgetragen, bekommt man diese nicht mehr herunter. Man muss dann ggf. den Bereich noch einmal übermalen und von vorne beginnen.

Beim Tupfen selbst achte ich darauf, dass ich nicht zu viel Druck aufbaue. Keinesfalls sollte die Pinzettenspitze (wenn man denn eine benutzt) das Modell berühren. Wie viel Kraft man genau einsetzen sollte, muss man einfach selbst ausprobieren. Letztendlich ist dies auch davon abängig, wie viel Farbe sich im Schwamm befindet und wie stark die Beschädigung ausgeprägt sein sollte. Am besten beginnt man einfach mit dem minimalst möglichen Druck und tupft dann zunehmend kräftiger – so lange bis man mit der abgegebenen Farbmenge zufrieden ist.

Außerdem ist beim Tupfen unbedingt darauf zu achten, dass man auch wirklich nur tupft und nicht etwa wischt. Die (unverdünnte) Farbe würde dann klar erkennbare Streifen ziehen und die Illusion, dass das Modell zufällig erzeugte Farbabplatzer aufweist, würde an diesen Stellen gestört werden.

Im Gegensatz zu einem Pinsel wird der Schwamm zwischendurch nicht ausgewaschen. Das Wasser würde sich zu gut in den Poren des Schwamms halten können und während der Technik immer wieder mit abgegeben werden. Dies würde zu einem verwaschenen Ergebnis und somit wiederum zu einer Störung der Illusion führen.

Nachdem man mit seinem Ergebnis zufrieden ist, legt man das Schwämmchen zur Seite und lässte die Farbe darauf trocknen. Es spricht nichts dagegen, einen Schwamm auch mehr als einmal zu verwenden (solange sich die Poren nicht völlig zugesetzt haben). Wer möchte, kann seinen Schwamm natürlich auch anschließend auswaschen. Ich selbst mache mir diese Mühe jedoch nicht.

Konkrete Anwendung

Im Folgenden möchte ich zwei konkrete Beispiele vorstellen, wie man die Schwammtechnik einsetzen kann.

Beispiel 1: Nur Schwammtechnik

Bauteil aus dem Ork Trukk Bausatz von (GW) – links: Grundfarbe und Wahs; rechts: Schwammtechnik schwarz

Oben links sieht man, wie das Fahrzeugbauteil, das ich hier zur Veranschaulichung nutze, vor dem Einsatz der Schwammtechnik aussah. Die Grundfarbschicht Mephiston Red (GW) wurde großflächig mit Agrax Earthshade gewashed. Anschießend habe ich die fleckigen Bereiche mit zwei weiteren dünnen Schichten Mephiston Red ausgebessert, sodass eine relativ saubere Oberfläche entstand. Wenn man genau hinsieht, erkennt man zwar noch hier und da etwas Agrax Earthshade auf den größeren Flächen durchschimmern, doch das macht gar nichts. Ziel der ganzen Aktion ist ja ohnehin, die Oberfläche unsauberer und verwittert erscheinen zu lassen.

Rechts sieht man dann das Ergebnis nach dem Einsatz der Schwammtechnik mit Flat Black (Scale 75). Ich habe mich dabei bewusst auf die Ränder der Panzerplatten konzentriert. Die mittleren Bereiche der Platten sind nur ganz leicht getupft. Grundsätzlich kann man wohl davon ausgehen, dass die äußeren Bereiche der Platten am meisten strapaziert werden und dort eher Farbe abplatzt.

Für die Verwendung von Schwarz als Farbe spricht hier im Übrigen zum einen, dass es sich sehr deutlich vom roten Grundfarbton abhebt. Zum anderen ist Schwarz auch eine Farbe, bei der es uns logisch erscheint, dass sie unter Rot zum Vorschein kommen könnte. Ob es sich bei den schwarzen Stellen um eine Grundierung handelt oder ob es korrodiertes und verschutztes Metall darstellen soll, ist eigentlich eher zweitrangig. Wenn ich nur flüchtig auf das Modell gucke, wirken die schwarzen Schäden für mich „stimmig“.

Wie man an diesem Beispiel sehen kann, kann die Schwammtechnik durchaus auch das Setzen von Kantenakzenten unnötig machen. Durch die Tupfer werden ohnehin die vorgegebenen Strukturen der Miniatur betont. Vorher gesetzte Kantenakzente wären jetzt nur noch an einigen sehr kleinen Bereichen sichtbar gewesen.

links: Schwammtechnik schwarz; rechts: zusätzlich Schwammtechnik silber

Wer möchte, kann an dieser Stelle natürlich schon aufhören oder auch anfangen, Details per Pinsel herauszuarbeiten. Allerdings kann man mit der Schwammtechnik auch problemlos noch einen (oder auch mehrere) Schritte weitergehen.

Lackschäden an einem Fahrzeug entstehen natürlich nicht alle gleichzeitig und sind auch nicht alle gleich tief. In dem Beispiel oben rechts habe ich Bereiche mit Ironbreaker (GW) getupft, um frische bzw. besonders tiefe Schäden darzustellen. Hier ist weniger oftmals mehr und ich habe darauf geachtet, vor allem die besonders schwarzen Bereiche zu treffen. Es sollte noch immer deutlich mehr Schwarz als Silber auf dem Modell zu sehen sein.

Ich habe beschlossen, es bei diesen beiden getupften Farbtönen zu belassen. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch noch weitergehen könnte. So könnte man beispielsweise eine noch hellere silberne Farbe an wenigen Stellen ganz leicht tupfen, um noch tiefere Schäden im Metall des Fahrzeuges darzustellen.

Beispiel 2: Schwammtechnik mit Kantenakzenten

Seitenklappe aus dem Rhino Bausatz (GW) – links Grundfarbe, Wash, und hell trockengebürstet; rechts: Schwammtechnik braun

In diesem zweiten Beispiel habe ich eine Fahrzeugtür zuerst mit einer Grundschicht Hellblau (Vallejo Model Air) versehen und anschließend mit Nuln Oil (GW) gewashed. Nachdem ich unsaubere Bereiche mit Hellblau korrigiert habe, wurde die Tür sehr vorsichtig (und auf dem Foto kaum erkennbar) mit Artic Blue (Scale 75) trockengebürstet.

Für das Ergebnis, das man oben rechts sehen kann, setzte ich Doombull Brown (GW) mit der Schwammtechnik ein. Dieser Braunton hat einen gewissen Rotstich und eignet sich somit recht gut zur Darstellung von Rost.

In dem rostenden Bereich an der unteren rechten Kannte der Tür kann man übrigens erkennen, was passiert, wenn man mit dem Schwamm über das Modell wischt (und nicht tupft). Es lassen sich Schlieren erkennen. Allerdings geht dieser Fehler vermutlich im Gesamtbild unter. Zudem lässt sich diese Stelle auch in unserem zweiten Schritt etwas ausbessern.

links: Schwammtechnik braun; rechts: mit hellblauen Kantenakzente

Auch bei diesem Beispiel könnte man an dieser Stelle bereits aufhören. Alternativ kann man jedoch auch versuchen, die Farbabplatzungen noch etwas plastischer darzustellen.

Ich habe dazu die Unterseiten der braunen Flächen mit einem Pinsel mit einer Linie Artic Blue (einem Hellgrau mit leichtem Blaustich) versehen – ähnlich einem Kantenakzent. Der Gedanke dahinter ist, dass das Licht von oben auf die abgeplatzten Stellen scheint und an der Oberkante/ Stoßkante der eigentlichen blauen Farbschicht reflektiert.

Je nachdem, welches Qualitätsniveau man erreichen möchte, kann dieser Prozess sehr lange dauern. Mir selbst kam es in dem Beispiel allerdings eher auf den Gesamteindruck an. Ich habe dabei nur etwa 2-3 Minuten in das Aufmalen der Linien investiert. Zum einen habe ich nur die größeren braunen Bereiche wirklich akzentuiert und zum anderen habe ich auch das Übermalen feinerer Strukturen in Kauf genommen. Wenn man beispielsweise die Oberkante der rechten mit der linken Version vergleicht, erkennt man, dass die linke Version noch etwas ausgefranster als die rechte Version ist.

Leider gibt das Foto den Farbunterschiede zwischen dem Hellblau und dem Artic Blue nicht so gut wieder. In der Realität fällt der Kontrast etwas deutlicher aus.

Ein alternatives Vorgehen zu dieser Version wäre im Übrigen, dass man zuerst (relativ großzügig) mit dem sehr hellen Artic Blue auf das Hellblau tupft und anschließend dann Doombull Brown auftupft. Dieses Vorgehen wäre dann schneller gewesen und hätte zu einem zumindest ähnlichen Ergebnis geführt, da ja die gleichen Farben verwendet worden wären. Allerdings wäre das Ergebnis auch zufälliger und weniger klar definiert ausgefallen.

Gedanken zur Farbauswahl

Genau genommen habe ich in diesem Artikel das Pferd von hinten aufgezäumt. Eigentlich sollten die Gedanken, die man sich zur Farbauswahl macht, am Anfang der eigenen Überlegungen stehen. Allerdings fällt es mir deutlich leichter, etwas zur Farbauswahl zu schreiben, wenn ich auf die beiden Beispiele weiter oben verweisen kann.

Der Farbton, den man zum Tupfen auswählt, richtet sich zum einen nach der Grundfarbe, die die zu tupfende Fläche aufweist und zum anderen nach dem konkreten Effekt, den man erreichen möchte.

Möchte ich beispielsweise nur leichte, oberflächliche Lackschäden darstellen, sollte man einen Farbton wählen, der (nur) etwas heller als die Grundfarbe ist. Also beispielsweise wie in der von mir am Ende von Beispiel 2 vorgeschlagenen alternativen Vorgehensweise mit Artic Blue auf Hellblau.

In so ziemlich allen anderen Fällen gilt, dass man zum Tupfen eine Farbe verwenden sollte, die sich deutlich von der Grundfarbe abhebt. Verwendet man eine helle Grundfarbe, bietet sich das Tupfen mit einer dunklen Farbe an und umgekehrt. Statt eines Hell-Dunkel-Kontrasts bieten sich auch Komplementärkontraste an (bzw. jede andere Art des Farbkontrasts). Zur Farbtheorie und den daraus hervorgehenden Kontrasten schreibe ich jedoch ein andermal mehr.

Nicht jeder denkbare Kontrast lässt sich jedoch durch einen realistischen Effekt erklären. Wir unterliegen bei der Farbeauswahl also durchaus gewissen Einschränkungen, die uns die Realtität vorgibt. Grün und Rot beispielsweise bilden einen Komplementärkontrast und würden sich somit zumindest in der Theorie als Farbpaar eignen. Andererseits erscheint es wenig sinnvoll, ein grünes Fahrzeug mit leuchtend roten Lackschäden zu vertehen – ganz einfach deshalb, weil solche Schäden nicht lechtend rot sind. Stattdessen könnte man jedoch einen rotstichigen Braunton wählen (wie z.B. das oben eingesetzte Doombull Brown), um Roststellen auf einem grünen Fahrzeug darzustellen. Braun ist dunkler als ein mittlerer Grünton (= Hell-Dunkel-Kontrast) und der rötliche Anteil im Braun würde zusätzlich mit dem Grün der Grundfarbschicht kontrastieren.

Abschließende Überlegungen

Natürlich ist auch die Schwammtechnik nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um das Erzeugen realistisch wirkender Verwitterungseffekte geht. Ich halte sie jedoch, wie bereits anfangs erwähnt, für recht schnell zu erlernen, sodass man zügig mit überzeugend aussehenden Ergebnissen belohnt werden kann.

Neben der Schwammtechnik gibt es natürlich auch noch andere gängige Methoden, um Farbabplatzer auf einem Modell darzustellen – dazu gehören z.B. die Haarspray-Methode und die Salz-Methode. Auf diese werde ich jedoch ein andermal genauer eingehen.

Zudem sind Farbabplatzer ja auch nur eine von vielen Verwitterungserscheinungen, die man auf seinen Modellen darstellen möchte. Ich werde also in Zukunft immer mal wieder auf das Thema weathering eingehen und das Erzeugen von Effekten, wie z.B. Rost, Schmiere, Grünspan, Schlamm und Dreck und all diese schönen Dinge beschreiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.